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Schule/ Uni / Beruf
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Betreff Thema: (Familien-) Leben 2008 Antwort sendenNeues Thema erstellen
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jugendfest
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Beigetreten: 30 October 2007
Standort: Germany
Beiträge: 9
Postiert: 08 December 2007 um 12:21pm | IP Logged Abstimmen jugendfest

Eine kurze Frage: Gebt ihr dem System Familie noch eine Chancen? Gibt es bessere Alternativen?

Hintergrund: Ich finde, das Modell hat wenig Zukunft. Oft höre ich: Mit Anfang 20 mit dem Freund zusammenziehen? Da verpasst man zu viel vom Leben. Kinder bekommen? Erstmal fertig studieren, dann ins Ausland, dann den Master irgendwo anders auf den Bachelore draufsetzen, dann erstmal im Job Fuß fassen. Die Beziehung, die nebenbei läuft, ist zwar mit Treue und Vertrauen ausgestattet, hat aber irgendwo die Kurve nicht gekriegt und bleibt für Jahre "nur" eine Beziehung, die bei jedem größeren Problem vor der Auflösung steht. Und die Kommilitonen, die doch mit Anfang 20 heiraten, werden milde belächelt.


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Anne
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Beigetreten: 09 October 2004
Standort: Germany
Beiträge: 174
Postiert: 08 February 2008 um 12:35pm | IP Logged Abstimmen Anne

Ich habe sowohl Freunde, die erst die "große weite Welt" sehen wollen, und welche, die mit Anfang 20 schon in der Familienplanung stecken... ich denke, dass viele junge Leute die Möglichkeiten, die sie haben, auch nutzen möchten. Aber gleichzeitig glaube ich auch, dass trotzdem viele irgendwann Sehnsucht nach einem ruhigeren Leben, Familie etc haben. Bloß eben nicht schon mit 20... es verschiebt sich eben alles ein wenig. Das System Familie hat sicher eine Zukunft, aber es baut wahrscheinlich auf einem anderen Familienbild auf als dem, was die Gesellschaft bisher hatte -

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"Forget love, I rather fall in chocolate."
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natalive
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Beigetreten: 07 January 2007
Standort: Germany
Beiträge: 41
Postiert: 28 February 2008 um 3:03pm | IP Logged Abstimmen natalive

Was ich schade finde, ist, dass man sich in Deutschland ganz genau überlegt, wie viele Kinder man höchstens haben "kann"...ich bin mit 2 Geschwistern aufgewachsen, aber denke, dass ich später auch nur 2 Kinder haben werde. Wobei ich gar nicht weiß, ob das finanzielle Gründe hätte, oder ob ich mich mit jeder höheren Zahl überfordert fühlen würde...ich finde, das muss jede/r machen, wie er/sie findet, dass es richtig ist. ich denke, dass sich die Altersgrenze vor allem aus finanziellen gründen so verschoben hat..lustig ist ja immer die autowerbung mit den 2 eltern und 4 kindern...äußerst realistisch

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Ich glaub denken sollte man nur um Aufgaben zu lösen.
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Roman
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Beigetreten: 21 August 2004
Standort: Germany
Beiträge: 1825
Postiert: 03 May 2008 um 2:12pm | IP Logged Abstimmen Roman

Heute denken die Menschen zu sehr, was kostet mich ein Kind, als das sie darüber nachdenken, wieviel Liebe Kinder brauchen. Pervers finde ich Abtreibung aus rein finanziellen Gründen.

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Sei du die Veränderung in der Welt, die du sehen willst. Ghandi
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ave end
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Beigetreten: 03 March 2008
Standort: Germany
Beiträge: 31
Postiert: 04 May 2008 um 4:48pm | IP Logged Abstimmen ave end

kinder sind nicht nur eine frage des geldes, sondern auch der bildung.

pauschalisierend fällt auf, dass vor allem menschen mit weniger gut bezahlten jobs, beziehungsweise die menschen die von politikern als abgehängtes prekariat ( äquivalent zu unterschicht) bezeichnet wird.
wieso haben menschen mit weniger geld mehr kinder?
langeweile? unwissen (was verhütung und unterhalt angeht ) ?
ich hab kene ahnung.

auch werden immer mehr jugendliche schwanger obwohl in schulen und medien mehr aufklärung betrieben wird als noch vor 10 jahren.

meiner meinung nach stirbt eher die demokratie in deutshcland, als das das familienmodell stirbt, da die familie im großen und ganzen immer noch mehr sicherheit und geborgenheit bietet als der staat es kann.

best regards


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~Ich bin der Geist, der stets verneint!~
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Helen
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Beigetreten: 30 January 2005
Standort: Germany
Beiträge: 652
Postiert: 03 June 2008 um 1:02pm | IP Logged Abstimmen Helen

Die erste Auflösungserscheinung der traditionellen Familie war von der Großfamilie mit drei Generationen zur Kernfamilie mit Eltern & Kindern. Die Gesellschaft wandelt sich weiter und damit auch die Institution Familie: spätere Heirat, höhere Scheidungsrate, weniger Kinder?

Vielleicht. Genannt wurde ja schon der Unterschied zwischen "Unterschicht" und "Akademikern". Späte Heirat und Kinderlosigkeit trifft glaub ich vor allem auf letztere zu. Aber auch unter Studenten kenne ich viele Leute, die sich eine Familie wünschen -- sie sind nur nicht bereit, ihre Berufswünsche vollkommen dafür aufzugeben.
Der Ausbau von Kindertagesstätten ist eine Reaktion darauf, in meinen Augen ein Schritt FÜR Kinder, weil es die Eltern nicht mehr vor ein "Entweder Kinder oder Beruf" stellt.

Ansonsten sehe ich aber auch, dass sich "Familie" neuen nicht-traditionellen Formen öffnet: Familien mit nur einem Elternteil, Familien mit unverheirateten Paaren in Lebensgemeinschaft, patchwork ... Ich finde vielfältigere Formen von Zusammenleben haben ihre Reiz, weil sie auf vielfältigere persönliche Bedürfnisse eingehen können. Das Modell "Mutter-Vater-und-zwei-Kinder" ist nicht per se schlecht, nur manchmal passen die persönlichen Umstände halt nicht dazu.

Ich persönlich wünsche mir eine Familie mit vielen Kindern und vielen offenen Türen für Nachbarn, Austauschstudenten, Au-Pairs, WG-Partnern...^^ Ist doch toll, wenn die Kids mit mehr Bezugspersonen als nur zwei Eltern groß werden.
Finanziell mach ich mir ehrlich gesagt (noch?) nicht große Sorgen, weil ich nicht so hohe Ansprüche an ein Luxusleben habe. Und den Kindern schadet es auch nichts, wenn sie nicht in einer Millionärsfamilie geboren werden. Ich will meinen Kindern Wünsche wie Musikinstrument lernen u.ä. ermöglichen können, aber ansonsten finde ich, Kinder brauchen viel mehr Liebe als Geld. Ich habe meine ersten Lebensjahre selbst in einer mausearmen Studenten-WG verbracht und keine bleibenden Schäden davon getragen

Bearbeitet von Helen am 30 December 1899 um 12:00am


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Gott gehört der Osten und der Westen. Wohin Ihr Euch wendet - dort ist Gottes Antlitz.
(Qur'an Sure 2, 115)

>> Pantheism.net <<
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doro
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Beigetreten: 25 October 2009
Beiträge: 19
Postiert: 22 July 2010 um 10:00pm | IP Logged Abstimmen doro

ich kann mir vorstellen das die "Unterschicht" im durchschnitt früher kinder bekommt, da sie im Gegensatz zu den "Akademikern" mehr zeit für die Kinder haben und sich vielleicht auch nach der liebe, die ein kind mit sich bringt, sehnen ,während "Akademiker" das mit ihrer arbeit ersetzten können.

ich persönlich will auch nicht mit 20 kinder kriegen. Ich glaube ich würde erst noch lebenserfahrung sammeln wollen, bevor ich ein Kind erziehen soll. ich könnte mir vorstellen ,dass das auch der grund von vielen leuten ist, das sie sich noch nicht bereit fühlen ein kind zu erziehen.

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Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit - Elie Wiesel
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